Home

Herzlich willkommen bei der
Hermann-Herzog-Schule in Frankfurt!

Die allgemeinen Informationen über die Schule und das Beratungszentrum finden Sie aufgrund der aktuellen Situation weiter unten.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus:

Der Umzug unserer Schule in die Gutleutstraße 295, in direkter Nachbarschaft der  Schule am Sommerhoffpark, nähert sich mit großen Schritten!

Da die Schule dann unter der Trägerschaft des LWV stehen wird, suchen wir bereits jetzt eine Sekretärin sowie eine*n zweite*n Schulhausmeister*in für den Hausmeisterdienst an beiden Schulen zur Einstellung an dem 01.09.2020 

Stellenausschreibung Sekretärin

Stellenausschreibung Schulhausmeister

Stellenausschreibung Erzieherin / Erzieher

Auch an der Hermann-Herzog-Schule befinden wir uns weiterhin im „Corona-Modus“.

Die aktualisierten Unterrichtspläne mit Öffnung der Grundstufe ab dem 22.6.20 entnehmen Sie dem Elternbrief vom 16.6.20 .  

Elternbrief Corona-16.06. 2020

Elternbrief Corona- 10.06.2020

Rahmenbedingungen für eine Grundschulöffnung

Hygieneplan Corona der Hermann-Herzog-Schule – Stand: 26.5.2020

 

Als ab dem 27. 4. 2020 offiziell der Präsenz-Unterricht in der Schule wieder aufgenommen wurde, kamen als erstes die Abschlussklassen 9 und 10 in das Schulgebäude und wurden hier in kleinen Gruppen, mit Mund-Nasenschutz-Masken und genügend Abstand voneinander unterrichtet. Schüler*innen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnten und können, werden per Video-Konferenz zugeschaltet.

Die Kinder der jüngeren Klassen, die bis dahin weiter durch Arbeitsaufträge über unser Schulportal, Telefon oder per Video unterrichtet worden waren, kamen erst nach und nach wieder in die Schule.

Mittlerweile kommen alle Kinder mindestens zweimal die Woche in die Schule (siehe Übersichtsplan)

Dafür werden die Klassen in feste Bezugsgruppen geteilt, einer Lehrkraft zugeordnet und in einem festen Klassenraum unterrichtet. So können wir in kleinen Gruppen den nötigen Abstand einhalten. Außerhalb des Klassenraumes tragen alle einen Mund-Nasen-Schutz und halten den Mindestabstand ein. Wir haben die Hygieneregeln kindgerecht zusammengefasst und wenn wir uns alle daran halten, tun wir unser Möglichstes, um Ansteckungen in der Schule zu vermeiden.

Siehe auch Hygieneplan der HHS vom 26.05.2020

Für die restliche Zeit der Woche werden die Schülerinnen und Schüler  mit Materialien im Wochenplanformat versorgt.

Wer aus gesundheitlichen Gründen die Schule nicht besuchen darf, wird in der Regel per Videokonferenz zugeschaltet.

Überregionales Beratungs- und Förderzentrum (üBFZ)

Auch die „Beratungskinder“, die vom üBFZ betreut werden,  werden je nach Bedarf telefonisch oder per E-Mail unterstützt und beraten. Die Schüler*innen, die in der Inklusion sind, wurden und werden teilweise auch zu Hause gefördert. Der Vorteil ist, dass es nun die Zeit gibt, benötigte Techniken unterweisen zu können, für deren Vermittlung sich im normalen Schulalltag kaum Platz findet.

Schülerin lernt Braille auf der Punktschriftmaschine

Manchmal ist es auch schön, wenn Unterrichtsstoff zu Hause mit der Förderlehrerin spielerisch vertieft werden kann.

Erfahrungsbericht aus der „Home Schooling- Zeit“ der Klassen A1 und A2

Wir haben über Telefon- und/oder E-Mail ständig Kontakt mit den Eltern der Kinder gehalten, um gemeinsam die Wochenpläne abzustimmen und die Ergebnisse auszuwerten.

Von Beginn des Home Schooling an äußerten alle (!) Kinder den Wunsch nach möglichst schneller Rückkehr in die Schule, wobei sie vor allem soziale Gründe (Freund*innen treffen, gemeinsam spielen, Geburtstag nachfeiern, …) und den Anspruch auf gewohnte, selbstständig bewältigbare Tagesabläufe nannten.

Die Kinder der Hermann-Herzog-Schule sind bereits von Anfang an das Lernen mit Auftragsplänen gewohnt, die Zeiteinteilung und das Fördern und Fordern seitens der Eltern wurde jedoch zunächst als mühsam und konfliktbeladen geschildert: „Ich mache die Hausaufgaben nicht für meine Eltern.“ Hier wirkte dann Kontrolle durch die Lehrkräfte entlastend.

Die Arbeit mit dem Anton-Lehrportal wurde von den Kindern sehr gut aufgenommen: „Wollte ich immer schon vorschlagen, dass wir einige Hausaufgaben auch am PC machen könnten“, meinte ein Erstklässler.

Schüler*innen, die keinen Internetzugang haben, arbeiten nur mit Papier und Bleistift. Dies ist an der HHS jedoch die Ausnahme. Für Kinder, die bisher nur wenig Deutschkenntnisse haben und kaum auf familiäre Unterstützung zurückgreifen können, ist die momentane Lage sehr hinderlich für die Lernentwicklung.

Lerninhalt ist vorwiegend das intelligente Üben, die Einführung neuer Themen ist nur sehr reduziert möglich.

Viele Kinder nennen lediglich das spätere Aufstehen als Vorteil der momentanen Situation. Besuche durch die Lehrkräfte zu Hause wurden von Eltern und Kindern mit Freude aufgenommen und bestätigten noch einmal die emotionale Verbindung. Auch die Ernsthaftigkeit der schulischen Aufgaben wurde so noch einmal deutlich.

Es ging häufig darum, im Schulalltag selbstverständliche Routinen auf die heimische Situation zu übertragen, von der Okklusion (Abkleben eines Auges) bis zur geforderten Arbeitszeit.

Seit einigen Wochen besteht die Möglichkeit, dass die Teilhabeassistent*innen die Kinder zuhause beim Lernen unterstützen. Dies kommt besonders den lernschwächeren Kindern sehr entgegen, entlastet aber auch manche Eltern im Umgang mit sehbehindertengerechter Technik.

Insgesamt bestätigen die Erfahrungen (etwa die sehr lebhafte Erinnerung und häufige Erwähnung der Projektwoche „Zirkus“, die direkt vor der corona-bedingten Schulschließung durchgeführt worden war), dass Schule in diesem Lebensalter vorwiegend als geteilte Lebenswelt, als weitgehend selbstständig bewältigte Teilhabe am Leben erfahren und vermisst wird. Schüler*innen und Lehrer*innen freuen sich auf die Rückkehr in einen „normalen“ Unterrichtsalltag.

 

Die Hermann-Herzog-Schule ist eine Schule und ein überregionales Beratungs- und Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Sehen.

Unsere kleine, feine Schule wird von Schülerinnen und Schülern der 1. bis zur 10. Klasse in jahrgangs- und lernzielübergreifenden Lerngruppen besucht.

Ziel unserer Arbeit ist die individuelle Unterstützung der unterschiedlichen Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler, die teilweise über die Sehbeeinträchtigung hinausgehen. Als „Nischen“-schule haben wir die Möglichkeit, auch Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen zu fördern.

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben die Möglichkeit, folgende Abschlüsse zu erlangen:

  • Berufsorientierter Abschluss  Förderschwerpunkt Lernen
  • Hauptschulabschluss
  • Realschulabschluss

Ziel unserer Arbeit im überregionalen Beratungs- und Förderzentrum ist es, Schülerinnen und Schülern mit einer Sehbeeinträchtigung einen erfolgreichen Schulbesuch in einer Schule ihrer Wahl zu ermöglichen.

Unser Einzugs- und Beratungsgebiet ist der gesamte Raum Südhessen.