Am Freitag, den 01.07.22 fand unser erstes Schulfest im neuen Schulgebäudes in der Gutleutstraße statt!
Viele Eltern und weitere Familienangehörige, aber auch ehemalige Kolleginnen und Kollegen und Kooperationspartner:innen unserer Schule besuchten uns. Fast alle waren begeistert von dem schönen neuen Schulgebäude und freuten sich über den mittlerweile abwechslungsreich gestalteten Schulhof und Schulgarten.

Zwei kleine Wermutstropfen wurden jedoch immer wieder angesprochen: „Warum hat die Schule kein Schild, so dass man sie finden kann?“ Ein Vater fragte sogar: „Hat die Schule jetzt keinen Namen mehr?“ Und einige Besucher:innen, die selbst sehbehindert sind, hatten bei der Besichtigung der Innenräume große Schwierigkeiten, die Treppenstufen zu erkennen, da diese keinen Kontrast in ihrer Begrenzung aufweisen. Vielleicht eine Anregung, hier doch noch mal nachzubessern?

Aber insgesamt überwogen natürlich die vielen positiven Stimmen und alle waren sich einig:

Unsere spannende Projektwoche bildete zusammen mit dem gelungenen Schulfest einen wunderbaren Abschluss zum Ende des Schuljahres!

 

 

 

 

Auf diesem Wege möchten wir uns auch bei allen Eltern/Erziehungsberechtigten sowohl für die leckeren Kuchen, Salate und natürlich auch die Mithilfe am Buffet , beim Spülen und beim Abbau bedanken!

Es war wirklich ein schönes Fest, die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Ergebnisse aus der Projektwoche vorstellen. Es gab viele Stände mit Fotos oder Erzeugnissen der Projekte, die sich klassenübergreifend mit verschiedenen Themen des Mottos „Raus in die Natur“ befassten. Die Gruppe „Tiere in Rhein-Main“ berichtete Spannendes von ihren Ausflügen und zeigte Fotos. Die „Reitgruppe“ hatte aus alten Hufeisen, die sie auf dem Reiterhof erhalten hatten, Glückbringer gefertigt.  Das „Bienenprojekt„, in dem die Kinder eine Woche lang den Bienenstock, den uns eine Imkerin im Schulgarten aufgestellt hatte, beobachten und vieles über die Völker lernen konnten, führte einen „Bienentanz“ auf.

Ab durch die Wälder„, „Natur mit Hund“ und die „Schwimmgruppe“ hatten einen Stand, berichteten von ihren Erlebnissen oder zeigten Fotos. Die Musical-Gruppe präsentierte ihr wunderbares Ergebnis auf der Bühne. Und nachdem das Feuer endlich die richtige Betriebstemperatur hatte, wurde von der Projektgruppe „Pizza-Ofen“ aus dem selbst erbauten Ofen frische „Steinzeit-Holzofenpizza“ serviert.

Das Team der Schulbücherei präsentierte sich mit einer Leseecke und trug mit einer reichlich bestückte Tombola bei dazu bei, dass man mit etwas Glück schöne Preise abräumen konnte.

Das üBFZ war ebenfalls vertreten und versüßte die Vorstellung seiner Arbeit mit einem Popcorn-Stand, wo ständig frische Maiskörnchen ihren Duft entfalteten. Der Förderverein stellte sich vor und die Selbsthilfe-Gruppe des Blinden-und Sehbehinderten- Verbandes BSBH war zu Gast. Auch die beiden letztmaligen Schulleiter kamen vorbei, um ihre alte Schule im schicken Neubau zu besuchen und viele ihrer damaligen Kolleginnen und Kollegen zu begrüßen.

Dem Kollegium und der jetzigen Schulleitung Frau Marquardt und Frau Hoffmann sowie dem ganzen Team möchten wir an dieser Stelle Dank aussprechen für die vielen, vielen Stunden der Planung und Durchführung von Projektwoche und Schulfest. Nächstes Jahr, wenn alle wieder gut erholt sind,  darf es gern wieder in eine neue Runde gehen!


Zeitungsartikel über die Hermann-Herzog-Schule

Eine schöne Notiz, die uns erst jetzt erreichte: Bald nach dem Umzug unserer Schule in das Gutleutviertel wurde in der „Gutleut-Zeitung“ ein Artikel über die Schule veröffentlicht, den Sie HIER gerne nachlesen können.

Unseren Schülerinnen und Schülern diente der Artikel übrigens als Anreiz, sich die Frage zu stellen „Können wir nicht auch mal eine eigene Schülerzeitung herstellen?“ Nun, die wöchentliche Projektzeit könnte tatsächlich dafür genutzt werden. Aber auch die nächste Projektwoche ist schon in Aussicht, um sich hier vielleicht die Grundlagen und die Richtung einer HHS Schulzeitung zu erarbeiten. Wir sind gespannt!

Artikel-HHS-Gutleutzeitung-Ausgabe-2-21

Szenen aus der Ganztags-Betreuung

Die Kinder bauen sich gern ganze Spiel-Landschaften auf dem Flur.

Aber auch im großzügigen Hort-Raum wird gern gespielt. Gerade steht Verkleiden hoch im Kurs:

 

 

 

 

 

Vorher konnte man sich beim Mittagessen in der Mensa erst mal stärken. Heute gab es leckere Lasagne.

Das Stimmungsbarometer stand jedenfalls anschließend auf „zufrieden“:

Fortbildung der Erzieherinnen

Unsere Erzieherinnen haben sich einen ganzen Tag lang in die Sichtweisen von Seh-Einschränkungen hineingefühlt: Unter Simulationsbrillen und Augenbinden versuchten sie Aufgaben nach Anleitung zu lösen. Da wird nicht nur das Schreiben unter dem Lesegerät, sondern sogar das Kaffeetrinken zu einer Hürde.Wo ist hier eigentlich was auf dem Tisch? Die sehenden Kolleginnen blicken durch, aber mit Augenbinde hilft nur Fühlen und Tasten.

Ein Tisch, der weiß in weiß gedeckt ist, bietet keinen Kontrast unter der Simulationsbrille. Buntes Geschirr oder farbige Tischsets sind viel besser zu erkennen!

 

Post für Dich – eine Aktion für Seniorinnen und Senioren

Post für Dich

Unsere Schule hat bei der Aktion „Post für Dich“ (E-Mail für Dich)                    von Young Caritas mitgemacht.

Vor den Osterferien haben die Klassen 1-10 Bilder, Gedichte und Geschichten gemalt und geschrieben. Alle haben für die Senioren die Grüße gemacht wegen der aktuellen Situation Covid-19. Da die älteren Menschen die ganze Zeit keinen Besuch empfangen konnten, wollten die Mädchen und Jungs aus der Schule ihnen eine Freude machen.

Wir freuen uns, dass unsere Briefe an das Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrum im Gutleut-Viertel, gar nicht weit von unserer Schule, weitergegeben worden sind.

Felicity

Hier haben wir die Post für die Seniorinnen und Senioren gesammelt Hier haben wir die Post für die alten Leute gesammelt.

Und hier sieht man, was alles abgegeben und dann weitergeleitet wurde: Unsere gesammelte Post für die Leute im Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrum

NEUER BUS FÜR DIE HERMANN-HERZOG-SCHULE

Die Frankfurter Hermann-Herzog-Schule für sehbehinderte Kinder bedankt sich ganz herzlich beim KIWANIS Club Frankfurt für den neuen Kleinbus.

Auch das alte Fahrzeug wurde vor 14 Jahren schon vom Club gespendet. Es hätte nur noch wenige Monate fahren dürfen, da die Zulassung nicht mehr gewährleistet war.

 KIWANIS ist eine Organisation von Freiwilligen, die sich weltweit für Kinder und Jugendliche einsetzt. Sie unterstützt dort, wo andere Institutionen nicht oder nicht schnell genug helfen können. Bei den KIWANIERN sind humanitäre und geistige Werte wichtiger als materielle Werte. Sie befolgen eine einfache Regel: Verhalte dich so, wie du es auch von anderen erwartest.

Mit Ihrer Spende schenkt der KIWANIS Club den Kindern der Schule wieder mehr Mobilität, Flexibilität und Freude.

 

Bild von links nach rechts: Bettina Hoffmann, Konrektorin – Tanja Marquardt, Schulleiterin – Peter Luyendyk, KIWANIS Club Frankfurt